Unser Sprecherhaus im Preussenstadion

Schon früh in den 20-er und 30-er Jahren, zuletzt auf den Tribünen auf dem Tempelhofer Feld, hatten die Preussen ein Sprecherhaus. Für damalige Zeiten noch etwas besonderes, denn die Holztribünen waren ja den englischen Vorbildern nachempfunden. Zu den englischen Freunden hatte der BFC  enge Kontakte, ja auch zu englischen Architekten.
Für den jeweiligen Stadionsprecher blieben die Aufgaben später auch gleich.
Nur bis Ende der 70-er Jahre musste der Stadionsprecher ein ungemütliches Dasein fristen, bei Wind und Wetter, unter einer Art Marktstand, direkt vor dem Platzwartraum, wo heute die „Villa Heidrun“ steht.
Die Idee, ein neues Sprechhaus muss her, war schnell geboren. In unzähligen freiwilligen Aufbaustunden wurde ein neues Sprecherhaus auf der Gegengeraden gebaut. Viele Ehrenamtliche, wie Wolfgang Schelling, Norman Metzler und sogar Jugendspieler beteiligten sich am Aufbau. Und der ganze Kabelstrang für die Mikrofone wurde rundum eingegraben. Der damalige Präsident, Ingenieur Gerhard Friedrich, machte die Planungen für das Bauamt und bekannte Sponsoren sie Dachdecker Friedel, ein Arno Soujon für die Lautsprecher, die Sprecheranlage für Ton- und Musikwiedergabe  und andere sponserten den Bau.
Karl-Heinz Ulbrich sorgte für den Anstrich und das Sponsoring an der Außenfläche, andere wieder für Heizung und Inneneinrichtung.
Knapp ein halbes Jahr Arbeitsleistung nahmen diese Arbeiten in Anspruch.
Noch heute wird das Sprecherhaus genutzt, zuletzt von rührigen Leuten wie Rainer Neuendorf und ganz neu, unserem „ Yalle“, der mit gutem Überblick und Informationen einen hervorragenden Service für unsere Zuschauer bieten kann.

Media FB Preussen
Norman Metzler