Wir über uns, vom Gründungsjahr zur Gegenwart

Gründungsjahr: 1894 in Berlin Kreuzberg als Fußballclub
Vereinsfarben:    schwarz/weiß
Clubabzeichen:  Preussenadler schwarz auf weißem Grund
Gründungsmitglied vom VDB (Verband Deutscher Ballspielvereine), später VBB (Verband Berliner Ballspielvereine),heute Berliner Fußballverband
Gründungsmitglied: vom DFB (1900 in Leipzig) als einer von 86 Vereinen
Erste Erfolge: 1899, 1901, 1909, 1910 u. 1912 Berliner Meister

Internationale Kontakte mit englischen Mannschaften und in London lebenden Mitgliedern.
Spielstätten bis 1923 waren Sportstadien in Tempelhof / Mariendorf
von 1923 – 1936 „Preussenpark, Tempelhof“, auf dem ex-Flughafen Tempelhof
Stadion: Fassungsvermögen 40000, zusätzlich 6 Fußballfelder und div. Tennisplätze
aufgrund englischer Architekten ähnelte das Dach der Holztribüne (1500 Plätze) und dem Sprecherhaus, dem von der Anfield Road (Tottenham) oder Ibrox Park (Glasgow Rangers)
Sportarten „20-er Jahre“ Tennis, Handball, Leichtathletik und Eishockey (bei Kälte wurde Wasser auf die Tennisplätze zu Natureis gespritzt, und so hatten Eishockeypreussen ihre Fläche).
Schon damals waren die Preussen stolz auf ihre Werte:
Verbindungen durch Sport und Vermittlung von Teamgeist, Zuverlässigkeit und Disziplin.
Andere Werte fielen der Nazidiktatur zum Opfer (eine Aufarbeitung war später notwendig)
Wegen des Baus vom Flughafen Tempelhof ab 1936 zogen die Preussen 1938 nach Lankwitz, wo sie heute noch ihre Heimat auf ca. 9 ha Geländefläche haben. Die Stadionweihe fand mit einem Spiel vs. Fortuna Düsseldorf vor 20000 Zuschauern statt. Bis heute ist das Gelände Eigentum vom BFC Preussen.
1949 erlangte der BFC die Wiederzulassung für den Sportbetrieb. Sofort machten sich viele Helfer an die Arbeit. „Neues Leben erstrahlt nun wieder aus den Ruinen“, war der Leitspruch vieler Helfer. Sofortige Instandsetzung der Spielflächen (3 Plätze und Stadion) Aufbau von Clubgebäuden Fußball und Tennis (1960). 1000-sende Stunden freiwilliger Helfer und Unterstützung durch die Amerikaner mit schwerem Gerät. Leider musste Preussen Anfang der 70-er Jahre ein Teil des Geländes abtreten. Bau des Kamenzer Damms. Um den Bestand zu retten war nur noch eine Verpachtung von Sportflächen (Preußenpark) und später Fitnessstudio möglich, um Einnahmen zu generieren und kostendeckend zu wirtschaften.
Leider bestehen heute nur noch das Stadion und ein Kunstrasenplatz.
In besonderer Erinnerung bleiben nur noch die Eishockeypreussen, Kult in Berlin, nach Fusion 1983 als BSC Preussen gestartet, bis 2002 in der 1. Und 2. Liga und Gründungsmitglied der DEL.
Im Sport ging es dennoch aufwärts, im Handball spielt man heute noch mit Männer, Frauen und Jugend überregional.

Die Fußballer hatten ihre beste Zeit in den 70-er und 80-er Jahren Berliner Meister in den Jahren 1977, 1980 und 1981 im Amateurbereich, Teilnehmer an Deutschen Amateurmeisterschaften, zwischen 1978 bis 1981 Pokalfinalist (3xSieger) und im DFB Pokal angetreten. Zuletzt wurden die Preussen in 2016 Berliner Pokalsieger vs. Lichtenberg und spielten im DFB Pokal gegen den 1. FC Köln.
Nicht selten fanden 500 Zuschauer zu normalen Punktspielen ins Preussen Stadion, bei besonderen Spielen waren es oft 4-5000, Zuschauer.
Aber auch die Jugend konnte „Preussens Gloria“ wieder auffrischen. 1971 wurde die A-Jugend Berliner Meister und spielte in der DM ebenfalls gegen den 1. FC Köln.
In dieser Zeit, 70-er-80-er Jahre hatte Preussen bis zu 32 Jugendmannschaften und war lange Zeit im Berliner Jugendfußball Spitze und hortete viele Meisterschaften. Als Lohn für eine gute Ausbildung schafften einige Spieler den Sprung in höhere Ligen, bis zur 1. und 2. Bundesliga.
Den letzten großen Erfolg in 2019 erzielten unsere B-Junioren als Berliner Pokalfinalist gegen Hertha BSC.
Seit 1990 spielen unsere Herren in den Bereichen zwischen Landesliga und Oberliga. Auch die Jugend konnte ihr Niveau nicht ganz halten.
Aber wir verstehen uns als Ausbildungsverein im Amateurbereich, der vielen Spielern eine Heimat bietet.
Den Preussen geht heute noch ein guter Ruf voraus. Andreas „Zecke“ Neuendorf, ex Jugendspieler in unseren „Adlerreihen“ und Profi von Hertha BSC betreute die Erste in 2014/15 und zur Zeit, 2019/1920, kein geringerer als Thomas „Icke“ Häßler, Weltmeister 1990 und Europameister 1996.
Unser Ziel: Mit der Jugend in die Zukunft und weiter verstärkt in die Jugendarbeit investieren.

Preussen Media FB Norman Metzler

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare